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Termine

Wirtschaftsgymnasium
Internationales Wirtschaftsgymnasium
Wirtschaftsgymnasium Finanzmanagement

Das Wirtschaftsgymnasium ist mit ca. 430 Schülerinnen und Schülern einer der Kernbereiche der Eduard-Spranger-Schule.

Es vermittelt jene Stoffinhalte, die die Schüler auf ein Universitätsstudium oder auch für eine Tätigkeit - ohne Studium - in allen Bereichen von Wirtschaft, Verwaltung oder Dienstleistung vorbereiten. Das Wirtschaftsgymnasium an der Eduard-Spranger-Schule gibt es mit dem Profil "Wirtschaft" (WGW), seit dem Schuljahr 2012/13 zusätzlich mit dem Profil  Internationale Wirtschaft" (WGI) und seit dem Schuljahr 2014/15 mit dem Profil "Finanzmanagement" (WGF):

Ihre Ansprechpartner

Frau Studiendirektorin Kist Heidi

Fachabteilungsleiterin
Frau Studiendirektorin Heidi Kist
Tel. (07441) 920-2205

 

Frau Studienrätin Birgitt Michalek

Frau Studienrätin Birgitt Michalek
Oberstufenberaterin

Herr Studienrat Stephan Reinhardt

Herr Studienrat Stephan Reinhardt
Oberstufenberater

Herr Oberstudienrat Ralf Saur

Herr Oberstudienrat Ralf Saur
Oberstufenberater

Frau Studienrätin Nicole Thoma

Frau Studienrätin Nicole Thoma
Oberstufenberaterin

Übersicht

Erziehungs- und Bildungsauftrag
Profile am Wirtschaftsgymnasium
Information und Unterstützung der Schüler
Aufnahmebedingungen
Auswahlverfahren
Unterricht in der Eingangsklasse
Fächer in der Jahrgangsstufe 1 und 2
Prüfungsfächer und Prüfungsfachkombinationen
Leitfaden Abitur
Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre
Profil ergänzende Fächer
Seminarkurs
Anmeldeformular
Informationsveranstaltung

Der Erziehungs- und Bildungsauftrag

Das Wirtschaftsgymnasium vermittelt die Allgemeine Hochschulreife. Diese bietet uneingeschränkt die Möglichkeit, an allen deutschen Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und Dualen Hochschulen sämtliche Fächer zu studieren. Auf der Grundlage einer intensiven Allgemeinbildung führt die vertiefte ökonomische Bildung die Schülerinnen und Schüler zur Studierfähigkeit und bereitet sie auf anspruchsvolle berufliche Tätigkeiten und Führungspositionen in Wirtschaft und Verwaltung vor.

Schüler, die das Wirtschaftsgymnasium nach der Jahrgangsstufe 1 verlassen, können beim Erreichen einer bestimmten Mindestqualifikation den schulischen Teil der Fachhochschulreife erhalten.

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Profile am Wirtschaftsgymnasium

Seit dem Schuljahr 2012/2013 bietet die Eduard-Spranger-Schule neben dem bewährten Profil “Wirtschaft“ (WGW) das Profil “Internationale Wirtschaft“ (WGI) an. Als weiteres Profil am Wirtschaftsgymnasium kann seit dem Schuljahr 2014/2015 auch das Profil “Finanzmanagement“ (WGF) gewählt werden.

Das bewährte Profil Wirtschaft bleibt in vollem Umfang erhalten.

Wirtschaftsgymnasium

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Internationales Wirtschaftsgymnasium

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Im Profilfach:
2/3 der Inhalt aus dem Kernbereich Wirtschaft, 1/3 Inhalte aus der internationalen Wirtschaft.
Unterrichtssprache:
2/3 Deutsch, 1/3 Englisch

 

Wirtschaftsgymnasium Finanzmanagement

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Im Profilfach:
2/3 der Inhalte aus dem Kernbereich Wirtschaft,
1/3 finanzwirtschaftliche Themen bzw. Vertiefungen aus dem Kernbereich

 

Das Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre ist das maßgebliche Fach am Wirtschaftsgymnasium und wird vertieft unterrichtet. Es besteht aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre mit wirtschaftlichem Rechnungswesen und Volkswirtschaftslehre.

Ziele und Inhalte dieses Faches werden von Situationen und Problemen der Volkswirtschaft und der kaufmännischen Berufswelt abgeleitet.

In der Betriebswirtschaftslehre wird vertieft auf Prozesse und Entscheidungsfindungen im Unternehmen eingegangen. Rechtliche Probleme sind mit Gesetzestexten zu lösen. Ergebnisse des Rechnungswesens sind als Entscheidungshilfe heranzuziehen.

Betrachtungsgegenstand der Volkswirtschaftslehre ist die soziale Marktwirtschaft. Schwerpunkte sind die Marktphänomene und Steuerungsmöglichkeiten durch die Wirtschaftspolitik unter Beachtung des Prinzips der Nachhaltigkeit.

Im Profil Wirtschaft wird das Fach Volks- und Betriebswirtschaftslehre durch die profilergänzenden Fächer Wirtschaftsinformatik, privates Vermögensmanagement und Global Studies verstärkt. Weitere Unterstützung erfährt dieser Bereich durch ein differenziertes Angebot im Fach Informatik. Der Seminarkurs vermittelt Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, wichtige Kompetenzen im Bereich Recherche, Dokumentation und Präsentation zu erlernen.

Das Profil Internationale Wirtschaft trägt der zunehmenden Internationalisierung und Globalisierung der Gesellschaft und Wirtschaft Rechnung. Es richtet sich vor allem an sprachbegabte Schülerinnen und Schüler und will ihnen die Chance geben, zusätzlich zum Profil Wirtschaft sprachliche und interkulturelle Kompetenzen aufzubauen. Die Wichtigkeit von Fremdsprachen, die besondere Bedeutung der englischen Sprache als Konferenz- und Verhandlungssprache wird in diesem Profil besonders berücksichtigt.

Profilfach ist das Fach Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre, das zum Teil bilingual unterrichtet wird. Die Inhalte stammen zu 2/3 aus dem Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre, ergänzt durch Themen aus dem Bereich der internationalen Wirtschaft.

Als Wahlpflichtfach ist Internationale Geschäftskommunikation oder Global Studies zu belegen; in den Jahrgangsstufen 1 und 2 muss das Fach Ökonomische Studien pflichtmäßig besucht werden. In diesen Fächern findet der Unterricht weitgehend in Englisch statt. Zur Stärkung der Fremdsprachenkompetenz ist die Belegung einer zweiten Fremdsprache vorgesehen.

Das Profil Finanzmanagement ist aus dem Profil ergänzenden Fach Finanzmanagement hervorgegangen. Das Profil setzt seinen Fokus auf das betriebliche und private Finanzmanagement und richtet sich an Schüler und Schülerinnen, die im Bereich Wirtschaft und Finanzen vertiefende Kenntnisse erwerben möchten. Ziel ist die Erlangung einer finanziellen Handlungskompetenz.

Das Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzen enthält zu 2/3 Stoffinhalte des Lehrplans Volks- und Betriebswirtschaftslehre (WGW), den Rest bilden spezielle finanzwirtschaftliche  Themen oder Vertiefungen zu bestehenden Themen des Kernlehrplans.

Das Pflichtfach Privates Vermögensmanagement ergänzt das Profilfach um wichtige Themen des privaten Finanzmanagements. In den Jahrgangsstufen 1 und 2 ist zusätzlich das Fach "Finanzwirtschaftliche Studien" verpflichtend zu besuchen. Wesentliches Prinzip ist hier die Handlungsorientierung und das Einbeziehen von lebensnahen und aktuellen finanzwirtschaftlichen Themen.

 

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Der allgemeine Fachbereich in allen Profilen deckt sich mit dem Angebot aller Gymnasien. Er umfasst die Kernbereiche moderne Fremdsprachen, alle Naturwissenschaften, Mathematik, Deutsch, Geschichte mit Gemeinschaftskunde und Religion bzw. Ethik. Bildende Kunst, Musik, Literatur und Sport bilden attraktive Ergänzungen im Unterrichtsangebot.

In einem projektorientierten Unterricht werden wichtige Kernkompetenzen wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und ganzheitliches Denken gefördert. Lebensnähe und aktuelle Entwicklungen der Fachwissenschaften finden Berücksichtigung.

Studienreisen zu internationalen Zielen sowie Austauschprogramme mit Schulen in den USA und in Polen zeigen stellvertretend das breite außerunterrichtliche Angebot der Schule.

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Information und Unterstützung der Schüler

Das große Kursangebot der Schule führt zu einem erhöhten Informations- und Beratungsbedarf. Mehrere Informationsveranstaltungen sowie Einzelberatungen helfen den Schülerinnen und Schülern bei der Wahl von Kursen und Prüfungsfächern.

Einführungstage zu Beginn der Eingangsklasse führen zum besseren Kennenlernen der Schülerinnen und Schüler untereinander und zu einem fruchtbaren Klassenklima.

Berufs- und Studieninformationen unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Wahl eines Studiums oder einer beruflichen Ausbildung. Die Referenten kommen aus Unternehmen und Behörden, von der Bundesagentur für Arbeit und von Hochschulen.

Der ESS-Fahrplan für die Jahrgangsstufe 1

Hilfreiche Links zur Berufs- und Studienwahl

Berufs- und Studienorientierung (BEST)

Angebot BEST-Training im Beruflichen Schulzentrum

Einsichtnahme in schulische Prüfungsarbeiten und Prüfungsprotokolle

Bewerbertraining und studienfeldbezogene Beratungstests ergänzen das Angebot.
Seit dem Schuljahr 2011/2012 nimmt die Eduard-Spranger-Schule am Konzept der individuellen Lernförderung teil. Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten, mit Schwierigkeiten beim Übergang von der Mittelstufe in die gymnasiale Oberstufe werden individuell beraten und betreut, um schulische Misserfolge zu vermeiden. Zusätzlich bieten wir in den Fächern Mathematik und Deutsch Stütz- und Crashkurse an.

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Aufnahmebedingungen

In das dreijährige Wirtschaftsgymnasium werden die Absolventen einer Realschule oder einer Werkrealschule mit einem am Ende der Klasse 10 erworbenen, dem Realschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand oder Absolventen einer Berufsfachschule aufgenommen. Im Abschlusszeugnis muss im Durchschnitt der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik 3,0 erreicht werden, wobei die Note der genannten Fächer in jedem Fall mindestens „ausreichend“ sein muss.

Ebenso werden Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums mit dem Versetzungszeugnis in die Eingangsklasse aufgenommen, sofern sie nicht aufgrund der Bestimmungen der Versetzungsordnung das Gymnasium in der Oberstufe verlassen mussten.

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Auswahlverfahren

Wenn nicht alle Bewerber, die die Aufnahmevoraussetzungen erfüllen, in das Wirtschaftsgymnasium aufgenommen werden können, findet nach den geltenden Bestimmungen ein Auswahlverfahren statt (§ 3 der Aufnahmeverordnung für die beruflichen Gymnasien vom 23.12.1982, zuletzt geändert am 05.02.2004).

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Unterricht in der Eingangsklasse

Bei allen Fächerentscheidungen, die die Schüler vor Eintritt in die Eingangsklasse und bzgl. der Jahrgangsstufen 1 und 2 zu treffen haben, werden sie vom Fachabteilungsleiter und den Oberstufenberatern rechtzeitig und umfassend beraten.

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  1. Religionslehre, Ethik und die Wahlpflichtfächer bzw. Wahlfächer der Eingangsklasse (Fremdsprachen, Musik, Bildende Kunst, Wirtschaftsinformatik, Finanzmanagement, Global Studies und Internationale Geschäftskommunikation) können Sie nur dann als Prüfungsfächer wählen, wenn Sie den Unterricht durchgehend von der Eingangsklasse bis zum Abitur besucht haben.
  2. Für Gymnasiasten und Realschüler, die schon in vier aufeinander folgenden Schuljahren Unterricht in einer zweiten Fremdsprache hatten, sind die Voraussetzungen für die Allgemeine Hochschulreife bereits erfüllt. Es entfällt also die Pflicht, eine zweite Fremdsprache zu belegen. Wenn Sie jedoch als Absolvent einer Realschule, einer Werkrealschule, einer Berufsfachschule oder einer Berufsaufbauschule den für die Allgemeine Hochschulreife erforderlichen Unterricht in einer zweiten Fremdsprache noch nicht erhalten haben, so müssen Sie ab der Eingangsklasse eine zweite Fremdsprache als Wahlpflichtfach wählen. Im WGI wird der Besuch einer 2. Fremdsprache empfohlen.
  3. Eines dieser Fächer müssen Sie in der Eingangsklasse belegen; weitere sind als Wahlfächer möglich.
  4. Eines der Fächer muss, abhängig vom Angebot der Schule, im WGI belegt werden.
  5. Muss im WGF belegt werden.

Unterricht in der Eingangsklasse

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Fächer in Jahrgangsstufe 1 und 2

Etwa vier Wochen vor Beendigung des Unterrichts in der Eingangsklasse oder der Jahrgangsstufe 1 müssen Sie schriftlich erklären, welche Fächer Sie im kommenden Schuljahr belegen wollen. Der Termin wird von der Schule festgelegt.

Die Leistungen im jeweiligen Profilfach werden doppelt gewichtet.

Das Angebot im Fach Sport umfasst im Kernbereich die Individualsportarten Geräteturnen, Gymnastik/Tanz, Leichtathletik und Schwimmen sowie die Mannschaftssportarten Basketball, Fußball, Hallenhandball und Volleyball; im Ergänzungsbereich werden zusätzliche Kurse angeboten.

Die Schüler der Jahrgangsstufe 1 können, je nach Angebot der Schule, eine „Besondere Lernleistung“ (Seminarkurs) belegen und in die Gesamtqualifikation einbringen.

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  1. pro Halbjahr zwei Wochenstunden bilingual
  2. Global Studies oder Internationale Geschäftskommunikation muss belegt werden.
  3. teilweise bilingual bzw. in englischer Sprache
  4. Entweder eine 4-stündige Naturwissenschaft in beiden Jahrgangsstufen oder zwei 2-stündige Naturwissenschaften, von denen eine in der Jahrgangsstufe 2 weitergeführt werden muss.
  5. Es entfällt die Belegungspflicht für das Fach Wirtschaftsgeographie.
  6. Die Fächer Wirtschaftsinformatik, Finanzmanagement und Global Studies umfassen jeweils das Fach Informatik.

Fächer in Jahrgangsstufe 1 und 2

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Prüfungsfächer und Prüfungsfach-Kombinationen

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Unter den fünf verschiedenen Prüfungsfächern muss sich eine Fremdsprache befinden; sie kann nicht durch den Seminarkurs ersetzt werden.

Prüfungsfächer und Prüfungsfach-Kombinationen

Themenvorschläge Präsentationsprüfung

Tischvorlage zur Präsentationsprüfung

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Leitfaden Abitur

Leitfaden Abitur 2016

Leitfaden Abitur 2017

Leitfaden Abitur 2018

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Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre

  1. Bildungsziele
    Entsprechend dem Bildungsauftrag des Wirtschaftsgymnasiums vermittelt das Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre Schülerinnen und Schülern mit entsprechenden Begabungen und Bildungsabsichten eine breite und vertiefte ökonomische Allgemeinbildung, die im Sinne einer Wissenschaftspropädeutik zur Studierfähigkeit führt. Gleichzeitig er­folgt eine berufliche Profilierung für anspruchsvolle Tätigkeiten und Führungspositio­nen in Wirtschaft und Verwaltung. Der Bildungswert, der ökonomischen Zusammen­hängen und Problemstellungen innewohnt, lässt sich durch umfassende Einsichten in das komplexe System einer arbeitsteiligen Wirtschaft erschließen. Dabei werden insbesondere die Fähigkeiten gefördert, theoretische Erkenntnisse nachzuvollziehen, schwierige Sachverhalte geistig zu durchdringen sowie vielschichtige Zusammen­hänge zu durchschauen, zu ordnen und verständlich darstellen zu können. Dies qualifiziert Schülerinnen und Schüler zur aktiven, rationalen und kritisch reflektieren­den Bewältigung von Lebenssituationen im privaten, beruflichen und gesellschaftli­chen Bereich. Im Einklang mit Artikel 12 der Landesverfassung und § 1 des Schulge­setzes beinhaltet dies auch die Befähigung zur politischen Beteiligung sowie die Er­ziehung zu verantwortungsbewussten Bürgern, die in der Lage sind, vorurteilsfrei zu denken, wertorientiert zu handeln und wirtschaftliches Handeln, das immer auch eine ethische Dimension aufweist, zu verantworten.
  2. Inhalte und Methoden
    Zur Erreichung der Bildungsziele muss der Unterricht problemorientiert gestaltet werden und aktuelle Bezüge aufweisen. Die Analyse von Strukturzusammenhängen, Zielkonflikten und Dilemmasituationen ermöglicht das Aufzeigen von Problemlö­sungsansätzen aus ganzheitlicher Sicht und vernetztes Denken. Neben den für die Lösung wirtschaftlicher Probleme typischen Denkweisen und Methoden (prozedurales Wissen) ist dafür eine gesicherte Basis an Begriffen und thematischen Strukturen (deklaratives Wissen) unerlässlich. Ein gut strukturiertes und breites Grundlagenwissen ist unabdingbare Voraussetzung, um Probleme zu erkennen und zu verstehen, darüber zu reflektieren, kreative Lösungen zu finden und sich eine eigene Meinung zu bilden. Um diesen Bildungszielen gerecht zu werden, müssen neben der fachlichen Befähigung auch methodische, personale und soziale Kompe­tenzen gefördert werden. Für den dadurch bedingten erhöhten Zeitbedarf sind zu­sätzliche zeitliche Ressourcen für die handlungsorientierte Themenbearbeitung (HOT) im Lehrplan berücksichtigt. Dabei bieten sich z. B. der vermehrte Einsatz von Fallstudien, Plan- und Rollenspielen sowie die Projektmethode an. Diesem Ziel dient auch der Einsatz einer Unternehmenssimulation, die in der Eingangsklasse und in der Jahrgangsstufe 2 fester Bestandteil des Lehrplans ist. Grafikfähige Taschen­rechner und Computer kommen zur Anwendung, um die Schülerinnen und Schüler mit Möglichkeiten vertraut zu machen, ökonomische Sachverhalte unter Verwendung aufbereiteter entscheidungsrelevanter Informationen zu beurteilen und sachgerechte Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus dient der Computer vor allem zur Infor­mationsbeschaffung im Internet und zur Präsentation von Arbeitsergebnissen. Bei Inhalten, die sich für eine Fächer verbindende Behandlung eignen, sind im Lehrplan entsprechende Schnittstellen zu den Nachbardisziplinen ausgewiesen. Ebenso werden Möglichkeiten zur Verknüpfung und Vertiefung bestimmter Inhalte im Rahmen der Profil ergänzenden Fächer Wirtschaftsinformatik (bisher Informations­management), Global Studies (Schulversuch) und Finanzmanagement (Schulver­such) aufgezeigt.
  3. Aufbau des Lehrplans
    Der einführenden Lehrplaneinheit „Grundlagen ökonomischen Denkens und Han­delns“ kommt hohe Bedeutung für die zukünftigen Lernprozesse und die Einstellungen gegenüber den Inhalten dieses für die Schülerinnen und Schüler neuen Faches zu. Im Rahmen dieser Lehrplaneinheit wird ein Bezugsrahmen ge­schaffen, der die Grundlage für die strukturierte Einordnung der zu erwerbenden weiteren Kenntnisse über wirtschaftliche Sachverhalte, Prozesse und Problemstel­lungen bildet. Die Inhalte der einführenden Lehrplaneinheit lassen sich durch Bezug­nahme auf die tatsächliche Situation in der Bundesrepublik Deutschland sinnvoll mit den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler sowie mit deren gegenwärtigen und zukünftigen Lebenssituationen verknüpfen. Dabei werden zugleich wirtschafts­wissenschaftliche Grundkategorien vermittelt, die für den späteren Unterricht in Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft gleichermaßen relevant sind. Kenntnisse über die Funktionsweise einer Marktwirtschaft und Verständnis für den Ordnungsrahmen der Sozialen Marktwirtschaft, innerhalb dessen sich in Deutschland wirtschaftliches Handeln vollzieht, sind unerlässliche Voraussetzungen, um das in den nachfolgen­den Lehrplaneinheiten zu analysierende Handeln der Wirtschaftssubjekte einordnen und beurteilen zu können. Anknüpfend an die Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler stehen dabei zunächst die rechtlichen Grundlagen und Folgen von Konsum- und Finanzierungsentscheidungen privater Haushalte im Mittelpunkt. Dem schließt sich eine Einführung in betriebswirtschaftliches Denken und in die Technik der Buchführung am Beispiel einer Existenzgründung an, die wiederum in eine Unter­nehmenssimulation unter Wettbewerbsbedingungen mündet. Vor dem Hintergrund dieser Stofffolge ist es nahe liegend, die Themengebiete der Eingangsklasse in der vom Lehrplan vorgesehenen sachlogisch und didaktisch begründeten Reihenfolge zu unterrichten. Wegen der Querverbindungen und der möglichen Vernetzungen zwischen den einzelnen Lehrplaneinheiten sollen demgegenüber in den Jahrgangs­stufen 1 und 2 Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft parallel zueinander unterrichtet werden. Im Bereich Betriebswirtschaft ergibt sich die Stofffolge in den Jahrgangs­stufen 1 und 2 aus den betriebswirtschaftlichen Handlungsbereichen. Im Rahmen einer um komplexe Entscheidungen erweiterten Unternehmenssimulation werden zu Beginn der Jahrgangsstufe 2 die bis dahin erworbenen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse wiederholt, angewandt und vertieft. In einer abschließenden Lehrplanein­heit „Unternehmensführung und Controlling“ wird das betriebswirtschaftliche Para­digma eines ausschließlich an Gewinnmaximierung orientierten Handelns relativiert. Vor dem Hintergrund eines sich weltweit wandelnden Unternehmensumfelds wird deutlich, dass herkömmliche wirtschaftliche Ziele zunehmend durch gesellschaftliche und soziale Ziele aus ganzheitlicher Sicht differenziert werden.
    Im Bereich Volkswirtschaft stehen in der Jahrgangsstufe 1 zunächst Preisbildungs­modelle für verschiedene Marktformen im Mittelpunkt. Diesen wirtschaftstheoreti­schen Themen über Märkte und Preisbildung schließt sich angesichts der in der Realität feststellbaren Marktunvollkommenheiten (bis hin zum Marktversagen) folge­richtig die Auseinandersetzung mit wirtschaftspolitischen Eingriffen im Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft an. Bei den Lehrplaneinheiten zur Wirtschaftspolitik ist auf Aktualität und Praxisbezug besonderer Wert zu legen. Der Bereich Volkswirtschaft schließt mit der Lehrplaneinheit „Außenwirtschaft und Globalisierung“ ab. Da multi­nationale Unternehmen zu den Hauptakteuren des Globalisierungsprozesses ge­hören, schließt sich auf diese Weise der Kreis zu den im Bereich Betriebswirtschaft in der Lehrplaneinheit „Unternehmensführung und Controlling“ behandelten Zusam­menhängen.

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Profil ergänzende Fächer

Die Eduard-Spranger-Schule bietet alle drei der möglichen Profil ergänzenden Neigungsfächer an.

  • Global Studies

    Die Ausgangslage
    Die Auswirkungen der Globalisierung sind – positiv wie negativ – in der heutigen Wirtschaft und Gesellschaft allgegenwärtig. Die Frage lautet nicht, ob wir die zunehmende internationale Verflechtung für wünschenswert halten oder nicht, sondern wie wir sie als gegebene Tatsache möglichst sinnvoll gestalten. Unternehmen erwarten mittlerweile von ihren Mitarbeitern neben hoher Fach- und Sozialkompetenz auch immer mehr interkulturelle Fähigkeiten – sowohl in Form von Fremdsprachenkenntnissen als auch im Bezug auf den souveränen Umgang mit Geschäftspartnern aus fremden Kulturkreisen.

    Die Antwort der Schule
    Im Fach Global Studies werden sich die Schülerinnen und Schüler ihrer eigenen Kultur bewusst und sensibilisieren ihre Wahrnehmung für das Wesen anderer Kulturen. Dies schafft Verständnis, baut Vorurteile ab, verringert die Gefahr des Kulturschocks und verhilft zu erfolgreicher privater wie geschäftlicher Interaktion mit Menschen aus anderen Teilen der Welt.

    Neben der kulturellen wird auch die wirtschaftliche, politische und institutionelle Vernetzung  der Welt thematisiert. Dabei gewinnen die Schülerinnen und Schüler nicht nur Einblicke in die Gesetze der globalen Marktwirtschaft, sondern befassen sich auch mit Fragen der Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Die Auseinandersetzung mit internationalen Einrichtungen wie der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds und der Welthandelsorganisation mündet in einer allgemeinen Reflexion über geeignete Steuerungsmechanismen für die globalen Entwicklungsprozesse.

    Die Vorgehensweise im Fach Global Studies zeichnet sich durch einen ganzheitlichen Ansatz aus. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Problemlösungen überwiegend selbständig bzw. in Teams und erlangen somit im Rahmen von Projekten und Fallstudien die notwendige Methodenkompetenz für handlungs- und produktorientierte Verfahren. Die Zusammenarbeit mit Experten von Unternehmen und Organisationen sowie die Durchführung von Exkursionen runden die Konzeption ab. Um die Kommunikationsfähigkeit in der Fremdsprache zu verbessern, werden mindestens 50 % des Unterrichts auf Englisch abgehalten. Beim sogenannten „Debating“, einem teambezogenen Argumentationswettstreit nach den Regeln des britischen Parlaments, können die Teilnehmer logisches Denken, sicheres Auftreten und die freie Rede mit entsprechend perfektionierten rhetorischen Mitteln einüben.

    Der hohe Stellenwert des Profilfachs Global Studies zeigt sich auch darin, dass nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat über die Teilnahme ausgestellt werden kann. Zudem werden die Schülerinnen und Schüler ausdrücklich dazu ermutigt, ihre erworbenen fachlichen Qualifikationen durch Auslandspraktika weiter auszubauen.

    Beispiele für Aktivitäten und Projekte
    - Teilnahme am landesweiten Europa-Projekttag unter dem Motto „Spranger meets Europe“
    - Durchführung eines Debating-Wettbewerbs mit der Humpis-Schule Ravensburg
    - Präsentation des Faches „Global Studies“ am Info-Tag der Eduard-Spranger-Schule
    - Umfrage-Projekt am beruflichen Schulzentrum: „Kultureller Hintergrund und Ethnic Marketing“

    Kooperation mit der Firma Gebr. Schmid GmbH & Co. Freudenstadt
    Interkulturelles Denken wird bei Arbug groß geschrieben
    Global Studies-Schüler der Spranger-Schule beschäftigten sich mit Indien
    Gefährdet die Griechenlandhilfe unsere Zukunft?
    Our day at fischerwerke Tumlingen
    Besuch im Straßburger Europa-Parlament

  • Finanzmanagement

    Seit dem Schuljahr 2004/2005 bietet die Eduard-Spranger-Schule das Profil ergänzende Fach FINANZMANAGEMENT an. Zwischenzeitlich wählten Schülerinnen und Schüler das Fach Finanzmanagement sowohl als schriftliches als auch als mündliches Abiturfach und legten darin mit gutem Erfolg ihre Abiturprüfung ab.

    Das Fach Finanzmanagement ergänzt in besonderer Weise das Profil des Wirtschaftsgymnasiums in Fragestellungen des privaten und betrieblichen Finanzmanagements.

    Inhaltlicher Schwerpunkt ist das private Finanzmanagement. Typische finanzielle Fragestellungen, z. B. aus den Bereichen Geldanlage, Aktien, Kredit, Immobilien und Altersvorsorge, werden aufgegriffen. Die Schülerinnen und Schüler sollen in der Lage sein, fundierte Finanzentscheidungen zu treffen.

    Darüber hinaus werden grundlegende Kompetenzen im betrieblichen Finanzmanagement vermittelt. Wesentliche Prinzipien des Fachs Finanzmanagement sind Handlungsorientierung und exemplarisches Vorgehen. Ziel ist die Entwicklung einer finanziellen Handlungskompetenz. Dabei wenden die Schülerinnen und Schüler Standardsoftware integrativ an und nutzen die Informationsmöglichkeiten des Internets. Die Schülerinnen und Schüler sollen zu Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und ganzheitlichem Denken geführt werden. Deshalb ist der Einsatz von handlungsorientierten Unterrichtsformen erforderlich, die Lebensnähe und aktuelle Entwicklungen berücksichtigen.

    Oberstudienrat Christian Bruder
    Oberstudienrat Joachim Giek
  • Wirtschaftsinformatik

    Ziel des Faches ist es, die Schülerinnen und Schüler auf Anforderungen in Beruf und Studium im Bereich der Wirtschaftsinformatik vorzubereiten. Dabei wird Wert auf die exemplarische Vermittlung nachhaltiger Verfahren und Inhalte gelegt. Dennoch ist bei der Umsetzung der Lehrplaninhalte der aktuelle Stand der Fachwissenschaften zu berücksichtigen.

    In der Eingangsklasse lernen die Schülerinnen und Schüler den Computer als Arbeitsinstrument zu beherrschen, mit Standardsoftware umzugehen und in einer Projektorganisation mitzuarbeiten. Insbesondere nutzen sie eine Tabellen­kalkulationssoftware zur Lösung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen und be­schäftigen sich mit den Grundlagen der Internettechnologie. Im weiteren Verlauf geht es um die Strukturierung, Darstellung und Reflexion des betrieblichen Handelns sowie um die strukturierte Aufbereitung von Informationen. Hierzu werden grundle­gende Kenntnisse der Prozessorientierung sowie die Prinzipien einer integrierten Unternehmenssoftware vermittelt.

    In den Jahrgangsstufen 1 und 2 erfahren die Schülerinnen und Schüler die für die Bewältigung der zunehmenden Komplexität der Arbeitswelt erforderlichen Strukturie­rungstechniken und wenden diese an. Dazu zählen insbesondere ereignisgesteuerte Prozessketten, Datenbankabfragen mit SQL (Structured Query Language), Daten­design mit ERM (Entity Relationship Model) sowie objektorientierte Analyse und Design mit UML (Unified Modelling Language).Die datenrelevanten Anteile von Ge­schäftsprozessen werden in einer relationalen Datenbank abgebildet. Im Zusam­menhang mit der objektorientierten Programmierung erfahren die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit der Abspeicherung der Attributswerte von Objekten in einer relationalen Datenbank. Hierbei werden die Grenzen der Verbindung von objekt­orientiert entwickelter Software und relationalen Datenbanken deutlich. Bei der Lösung dieser Problematik ist der jeweils aktuelle Stand der Fachwissenschaft zu berücksichtigen. In die objektorientierte Anwendungsentwicklung wird mit UML und einer geeigneten Entwicklungsumgebung eingeführt. Um den Prozess der Software­entwicklung für die Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar an die zugrunde liegenden Geschäftsprozesse anzubinden, wird beim objektorientierten Ansatz neben der statischen auch die dynamische Modellierung behandelt. Das Ergebnis des unterrichtlichen Softwareentwicklungsprozesses ist mittels einer objekt­orientierten Programmiersprache zu implementieren. Zuständigkeiten und Kompe­tenzen von Programmteilen ergeben sich aus der 3-Schichten-Architektur.

    Die Fächer Wirtschaftsinformatik und Wirtschaft sind so zu verzahnen, dass die Lösung wirtschaftlicher Aufgabenstellungen ganzheitlich erfolgt. Die Verzahnung soll auf der Grundlage der in beiden Fächern erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen über die gemeinsame Bearbeitung handlungsorientierter Themen erreicht werden. Durch einen projektorientierten Unterricht werden auch allgemeine Handlungs­kompetenzen wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und ganzheitliches Denken gefördert.

Weitere Profil ergänzende Wahlfächer

Internationale Geschäftskommunikation

Die englische Sprache spielt in der Wirtschft und überhaupt im täglichen beruflichen Leben eine immer zentralere Rolle, da Englisch in den letzten Jahren zur internationalen Verkehrssprache schlechthin geworden ist und seine Bedeutung vor allem im Geschäftsleben aber auch bei anderen internationalen Kontakten immer mehr zunimmt.

In vielen Bereichen ist es unerlässlich sich in der richtigen Weise (mündlich und/oder schriftlich) auf Englisch gut auszudrücken. Im Fach Internationale Geschäftskommunikation werden die hierzu notwendigen kommunikativen Kompetenzen vermittelt.

Dazu gehören neben Hörverstehen von Sprechern unterschiedlichster Herkunft, das aktive Sprechen sowie das Leseverstehen von Texten aus dem Berufsalltag, das Schreiben von Mails, Briefen, Faxen und die inhaltliche Wiedergabe eines englischen Sachverhalts auf Deutsch.

Im Fach Internationale Geschäftskommunikation wird spezielles "Business English" Vokabular eingeübt und es werden entsprechende Methodenkompetenzen (z. B. wie verfasst man eine für einen bestimmten Sachverhalt korrekte Mail) erarbeitet. Außerdem lernen die Schüler kulturelle Unterschiede kennen, die einen Geschäftsabschluss oder eine internationale Zusammenarbeit im Geschäftsleben beeinflussen können.

Das Fach Internationale Geschäftskommunikation ist ein Wahlpflichtfach für alle Schüler des WGI, kann aber auch von Schülern der anderen Profile gewählt werden. Nach dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen wird in diesem Fach das Sprachniveau B2, in Teilen C1 erreicht.

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Seminarkurs

Ein kleines Stück Hochschule in der Schule. So kann der Seminarkurs kurz beschrieben werden. Er stellt eine Gelenkfunktion zwischen schulischem Lernen und hochschulgemäßem Arbeiten dar. Schüler fertigen im Team Seminararbeiten an, die vor einem großen Publikum präsentiert und in einem Kolloquium analysiert und erläutert werden. Tatsächlich steht selbstständiges Arbeiten im Vordergrund. Dieser Prozess wird von Lehrern begleitet, die stets stützend oder steuernd einwirken können. Die notwendigen Schlüssel und Werkzeuge werden im Seminarkurs vermittelt.

Durch den Besuch einer Universitätsbibliothek mit Einweisung wird den Teilnehmern gezeigt, wie sie an wissenschaftliche Literatur gelangen, die sie für ihre Arbeiten benötigen. Sie bekommen einen Bibliotheksausweis ausgehändigt. Damit der Hochschulcharakter der Seminararbeiten gesichert werden kann, müssen die Quellenangaben wissenschaftlichen Standards genügen. Hierzu werden die Teilnehmer speziell unterrichtet. An zahlreichen Beispielen können sie die Zitierregeln erproben um sie später in ihren Dokumentationen umzusetzen. Für eine gelungene Präsentation bedarf es einiger Kenntnisse der Darstellungstechniken und deren Wirkungen. Ebenso entscheidend ist die Rhetorik. Auch diese Dinge werden im Seminarkurs vermittelt und eingeübt. Nicht zuletzt wurde in den letzten Jahren auch immer Wert gelegt auf einen empirischen Teil. Um bei den Feldstudien auswertbare Ergebnisse zu erhalten, liefert die Schule in ihren nachmittäglichen Veranstaltungen die entsprechenden Grundlagen.

Der Seminarkurs richtet sich somit an Leute, die mehr wollen als den "normalen" Unterricht im 45-Minuten-Takt, die gerne eigenverantwortlich und somit erwachsenengerecht arbeiten und denen es wichtig ist, in kreativer Weise ihre eigene Persönlichkeit in die Schule einzubringen.

Welche Vorteile bietet der Seminarkurs noch? Neben dem zuvor schon erwähnten leichteren Einstieg in ein Studium haben auch solche Schüler einen Vorteil, die eine betriebliche Ausbildung nach dem Abitur anstreben. Unternehmen legen Wert auf Persönlichkeiten, die eigenverantwortlich im Team arbeiten wollen, zielorientiert handeln und ihre Gedanken bzw. Ergebnisse in einer Präsentation zum Ausdruck bringen können. Somit kann ein Seminarkurs Vorteile bei den Einstellungschancen mit sichbringen. In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass für mehrere Gruppen auch Projektthemen in Unternehmen und Institutionen angeboten werden. Somit bekommen die Schüler Einblicke in reale betriebliche oder auch behördliche Abläufe

Wie kann der Seminarkurs in das Zeugnis eingebracht werden? Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, die das Gewicht des Seminarkurses widerspiegeln: Der Seminarkurs kann zwei andere Kurse ersetzen, als fünftes Prüfungsfach im Abitur gewählt werden oder unter bestimmten Voraussetzungen auch das vierte Prüfungsfach ersetzen. Um diese Möglichkeiten auszuloten bedarf es in jedem Fall der Rücksprache mit einem Oberstufenberater!

Der Seminarkurs findet in der Jahrgangsstufe 1 statt. Es handelt sich um zusätzliche Stunden. Es kann also kein anderes Fach dafür abgewählt werden. Mit der Teilnahme wird ein weiterer Nachmittag belegt. In Jahrgangsstufe 2 ist der Seminarkurs bereits beendet. Es ergeben sich somit keine Zeitprobleme hinsichtlich der Vorbereitung auf das Abitur.

Oberstudienrat Klaus Scheffold

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Anmeldeformular

Bitte beachten Sie bei Ihrer Anmeldung folgende Hinweise:

  1. Alle Bewerberinnen und Bewerber dürfen sich nur an einem beruflichen Gymnasium anmelden. Dieses muss das berufliche Gymnasium der 1. Priorität sein. Bei der Anmeldung können weitere Schulen mit Priorität 2, 3, 4, usw. angegeben werden. Eine Änderung der gewählten Rangfolge ist nach dem 1. März nicht mehr möglich.
  2. Für die Anmeldung muss das hierfür vorgesehene Anmeldeformular verwendet werden. Es ist im Sekretariat erhältlich oder Sie können es von dieser Seite herunterladen. Der Link steht am Ende dieser Seite.
  3. Jeder Anmeldung muss eine Kopie des letzten Zeugnisses bzw. der letzten Halbjahresinformation beigelegt werden.
  4. Sie können sich ab Ende Januar bis Ende Februar eines Jahres für das nächste Schuljahr (die genauen Daten werden rechtzeitig bekannt gegeben) auf folgende Weise anmelden:
  • Schriftlich per Post an die Adresse:
    Eduard-Spranger-Schule Freudenstadt
    Eugen-Nägele-Straße 40
    72250 Freudenstadt
  • Per Fax an die Nummer:
    07441/920-2299
  • Persönlich:
    Im Sekretariat der Eduard-Spranger-Schule (Hinweis: In den Schulferien ist das Sekretariat nicht immer besetzt.)

    Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten.
    Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr.
    Montag bis Donnerstag nachmittags von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Bei eventuellen Rückfragen können Sie einen persönlichen Beratungstermin über das Sekretariat vereinbaren.

Hier können Sie das Anmeldeformular herunterladen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link, wählen Sie im sich öffnenden Dialogfenster "Ziel speichern unter..." und geben Sie das Verzeichnis auf Ihrer Festplatte an, in dem Sie die Datei speichern möchten.

Anmeldeformular Wirtschaftsgymnasium

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Informationsveranstaltung

Die Beruflichen Schulen Freudenstadt führen am Samstag, 28. Januar 2017, Informationsveranstaltungen über die verschiendenen Schularten durch. Um den Terminplan anzusehen klicken Sie bitte hier.

Präsentation

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