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Beinahe könnte man meinen, dass die Vertreter des Kultusministeriums ebenso wie die des Ministeriums für den ländlichen Raum selbst überrascht sind vom hervorragenden Verlauf und vom Ergebnis der von ihnen an der Freudenstädter Spranger Schule installierten sogenannten Sommerschule. Wie könnte es sonst verstanden werden, dass nach dem Besuch aus dem Kultusministerium im Vorjahr diesmal Frau Staatssekretärin Frau Gerlinde Gurr-Hirsch aus dem Ministerium für Ländlichen Raum die Schule besuchte und ebenfalls anerkennende Worte fand.

Dennoch: Für die beiden Ausrichterinnen der Sommerschule Svenja Kilgus und Carina Schwenker lag der Fokus der Vorbereitung und der Durchführung der Sommerschule ganz auf der Frage, was benötigt eine Schülerin oder ein Schüler, um an der Eduard-Spranger-Schule gut zu starten. Wie also kann seitens der Schule der Übergang von einer wahrscheinlich deutlich kleineren Schule in das große Berufliche Schulzentrum so vorbereitet werden, dass mögliche Ängste verschwinden und sich Lust und Mut auf einen Neustart der schulischen Laufbahn einstellen. Die gewünschte positive Prägung kann schließlich auch auf spätere ähnliche Ereignisse übertragen werden. Denn nach der Schule ist vor der Ausbildung oder einem Studium. Und da soll es ja schließlich auch mit dem Übergang und dem Neustart klappen.

Svenja Kilgus verweist darauf, dass man Schule und Lehrkräfte in der Sommerschule ganz anders erfahren kann. Die Lehrer sind weniger an die Regeln des Unterrichts gebunden. Das Kennenlernen ist persönlicher. Deshalb werden Lerninhalte in Mathematik, Deutsch und Englisch mit Erlebnissen wie Körpertraining, Rhythmusgefühl und Gedächtnistraining verknüpft. Diese Mischung macht die Woche in den Ferien des Jahres 2020 zu einer „wertvollen Sommererfahrung“, eben einer Sommerschule.

Carina Schwenker unterstreicht in ihrer Bilanz, dass es spürbar ist wie die Sommerschüler Kraft und Selbstbewusstsein getankt haben. Es entstehen Freundschaften, und der Blick auf die eigenen Stärken werde fokussiert. Man spüre deutlich, dass die jungen Menschen ermutigt werden. Und dies ist letztlich das Ziel von Schule und Ausbildung. Junge Menschen müssen den Mut und das Selbstbewusstsein entwickeln, um in ihrem schulischen, beruflichen und in ihrem privaten Umfeld später einmal Verantwortung zu übernehmen.

Die zukünftigen Herausforderungen sind für die Sommerschüler nicht nur an der Eduard-Spranger-Schule auf dem Weg zur Hochschulreife groß. Wichtig ist es auch sich gut vorzubereiten und sich fit zu machen für die Einbindung in die gesellschaftlichen Zukunftsaufgaben. Das Fazit aus dem Ministerium Ländlicher Raum lautete deshalb: Die investierten Finanzmittel des Ministeriums sind in der Sommerschule gut investiert. Die Sommerschule in Freudenstadt ist passgenau entwickelt.