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Auf Einladung der Fachlehrerin Birgitt Michalek besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken Schülerinnen und Schüler der Eduard-Spranger-Schule in Freudenstadt. Lebhafte Diskussionen gab es zum Thema Beteiligung junger Menschen an der Kommunal- und Europawahl.

Freudenstadt. "Man hilft anderen Menschen, die in Schwierigkeiten stecken", das hatten Saskia Eskens Eltern ihr vorgelebt. Man frage dann aber auch nach strukturellen Benachteiligungen und setze sich politisch für eine gerechtere Welt ein. Einer der Gründe, warum sich die Calwerin entschied, sich politisch zu engagieren. Die Bundestagsabgeordnete und Digitalexpertin stellte sich im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Kursstufe der Eduard-Spranger-Schule in Freudenstadt aber nicht nur persönlichen Fragen.

Im Rahmen des Berufsfindungskonzepts der Berufsfachschule Wirtschaft informierte Stefan Gumsheimer von der IHK-Nordschwarzwald rund 40 Wirtschaftsschüler über Standards der kaufmännischen Ausbildung.

In seinem Vortrag ging er nicht nur auf die geforderten fachlichen und persönlichen Qualifikationen junger Azubis ein, sondern unterstrich auch die Chancen mit und nach einer kaufmännischen Ausbildung. Gerade der Nordschwarzwald und der Landkreis Freudenstadt bieten den Jugendlichen eine hervorragende Ausbildungsperspektive. Die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen ergänzten das Thema mit Fragen zur Bewerbung, dem Vorstellungsgespräch und den Praxiserfahrungen im Betrieb.

Zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen der kaufmännischen Berufsschule der Eduard-Spranger-Schule versammelten sich Schüler, Lehrer, Eltern, Freunde und Vertreter der Ausbildungsbetriebe im Multifunktionsraum der Eduard-Spranger-Schule.

Insgesamt konnten 10 Auszubildende in den Ausbildungsberufen Industriekaufmann, Kaufmann für Büromanagement und Bankkaufmann ihr schulisches Abschlusszeugnis in Empfang nehmen. Für besondere Leistungen konnten ein Schulpreis und zwei Belobigungen vergeben werden.

Donnerstag, 13.12.2018: Im Multifunktionsraum des Berufsschulzentrums sitzen Schülerinnen und Schüler des BKFH und der Wirtschaftsschule der Eduard-Spranger-Schule dem 96-jährigen Zeitzeugen Guy Stern gegenüber. Der amerikanische Literaturwissenschaftler deutsch-jüdischer Herkunft erzählt aus seinem bewegten Leben.

1922 in Hildesheim geboren, gab sein Vater ihm den Rat: „Verhalte dich wie unsichtbare Tinte“, denn er glaubte, dann könnten die Nazis ihm nichts anhaben und außerdem sei der Spuk bald vorbei. Doch im Jahr 1937 musste Guy Stern in die USA emigrieren, um sich vor dem Naziterror zu retten. Seine Eltern und Geschwister dagegen kamen im Holocaust ums Leben.

Am 22.11.2018 fand die erste Übungsfirmenmesse an der Eduard-Spranger-Schule in Freudenstadt statt. Dabei nahmen insgesamt neun Übungsfirmen u.a. aus Nagold, Sulz a.N., Rottenburg und Freudenstadt teil.

Die wochenlangen Vorbereitungen in den Übungsfirmen haben sich gelohnt. Neben den kaufmännischen Tätigkeiten wie Produktschulung und Verkaufsschulung wurde der gesamte Messeauftritt selbstständig von den Übungsfirmen gestaltet.